Der Hausbau ist und bleibt eine Odyssee

Ein Haus zu bauen ist nicht einfach, das wussten wir im Vorfeld. Aber wow…

Man sieht einen Bagger auf einem rötlichen Erdhügel stehen. Links im Bild sind Bäume, rechts Gestrüpp, in der Mitte der Bagger auf rotem Sand.
So sah der Spaß aus, als die Bäume gerodet waren und kurz bevor die Begradigung des Geländes begann.

Das vergangene Jahr war bei uns, neben dieser Corona-Sache, sehr geprägt durch das Thema Hausbau. Seit etwa einem Jahr sind wir Grundstückseigentümer, seit etwa einem Jahr geht fast alles schief, was schief gehen kann. Und dabei wurde noch kein Stück des Hauses gebaut bisher. Aber das Grundstück ist bereits begradigt und das ist zumindest ein Erfolg.

Ich habe vor kurzem schon auf Twitter gefragt, ob ich, wenn ich diese ganze Geschichte mal zusammen bringe, eher einen Podcast oder eine Blogreihe daraus machen soll und die Abstimmung ging in Richtung Blogreihe. Vielleicht machen wir auch einfach beides. Ich lade mir einen Gast ein, dem ich dann alles erzähle und das wird dann die Audiovariante und zu jedem Teilthema gibt’s dann einfach zusätzlich noch einen Text hier.

Alternativ kam aus meinem Freundeskreis auch bereits die Idee, ein Buch zu schreiben. Wir schwanken noch, ob es ein Krimi oder ein Thriller wird, aber falls es ein Bestseller würde, hätten wir vielleicht zumindest das Haus damit bezahlt, so die Idee des Freundes, dann hätten wir das ganze Leid in etwas nützliches verwandelt. 😀

Ich kann heute noch nicht alles hier veröffentlichen, denn Firmen öffentlich bloßzustellen, von denen man noch abhängig ist, könnte unpraktisch sein und über laufende Verfahren darf man ja auch nicht reden, oder so. Ich kann aber schon einmal sagen, das Projekt war spannend, ist spannend und bleibt es leider auch.

Die Good-News aktuell sind aber, dass ende August (hoffentlich) der Kellerbau beginnt und im Oktober dann das Haus gebaut werden kann. Drückt uns die Daumen. Und wenn das Haus steht und der Innenausbau beginnen kann, darf ich endlich mit meinen Händen am Haus arbeiten und nicht mehr nur jede Menge Papier schwärzen und mit Ämtern streiten. Das wird schön.

Wenn ihr mögt, halte ich hier etwas auf dem Laufenden über den Fortschritt, das ist ja auch mal ein schöneres Thema vielleicht, als immer nur Corona.

Das Fazit meines Hausbaus kann ich vorweg nehmen: Baut kein Haus. Und falls ihr es doch tut, nicht in Saarbrücken, mit den Ämtern dort möchte man sich nicht herumschlagen.

Vorher-Nachher des aktuellen Zwischenstandes

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