Vandalismus im Dudweiler Stadtpark

Fenster im Pavillon

Fenster im Pavillon

Nach dem Vandalismus im Dudweiler Stadtpark Anfang März, ist jetzt vor wenigen Tagen weitere Zerstörung entstanden. Glücklicherweise hält sich die Beschädigung in Grenzen, doch Schaden ist Schaden und sinnlos bleibt es so oder so.

Schon vor zwei Monaten, irgendwann zwischen 5. und 9. März, haben Unbekannte im Dudweiler Stadtpark den Kopf der „Mutter mit Kind“ abgerissen. (SZ, WO) Was jemanden dazu bewegt öffentliche Einrichtungen zu zerstören, darüber kann ich nur spekulieren, doch leider blieb es nicht dabei wie sich jetzt zeigte.

Vor ein paar Tagen waren wieder Vandalen unterwegs. Am Spielplatz wurde ein Zauntor ausgehebelt und der Musikpavillon wurde beschädigt. Als ich gestern vor Ort war, war das Zauntor wieder am Platz, doch die Schäden am Pavillon sind noch zu erkennen. Alles in Allem ist das Außmaß der Zerstörung glücklicherweise nicht so groß, wie man es aus ersten Berichten befürchtet hat, dennoch ist ein optischer und finanzieller Schaden erkennbar.

Vermutlich mit Wurfgeschossen wurde eine Glasscheibe zum Hinterzimmer zertrümmert, einige Deckenpaneelen in Mitleidenschaft gezogen und eine Lampe gelöst.

Wie man sieht, ist der Pavillon noch benutzbar, entgegen unserer Befürchtung am Montag in der Vorstandssitzung des S.K.V.D.e.V., in der wir schon diskutierten, ob die Aktion unser Parkkonzert gefährden könnte. Dennoch wird es Geld kosten das zu reparieren und so lange besteht der Mangel.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln, bei der Frage, wieso jemand so etwas tut. Hier ist jetzt glücklicherweise niemand verletzt worden und auch ansonsten kein größerer Schaden entstanden, doch die sinnlose Zerstörungswut macht mich dennoch wütend und traurig. Der Musikpavillon wurde von ehrenamtlichen Helfern vor Jahren erbaut, er ist ein kleines Wahrzeichen Dudweilers und eine öffentliche und von jedem nutzbare Einrichtung. Was die Einen, mit Fleiß und Tatendrang, freiwillig in der Freizeit erbauen, wollen manch andere nur zerstören.

Liebe Vandalen. Ich bitte euch, lasst das. Genießt doch lieber mit uns die Schönheit unseres Parks und die Feste, die durch solche öffentlichen Einrichtungen möglich sind. Danke.

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