Umzug geschafft – Noch einiges zu tun

Umzugskarton

Umzugskarton“ von HornM201 – Eigenes Werk. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Eine Reise voller Überraschungen. Ein Abenteuer wie aus Heldensagen. „Der Umzug“. Ein Epos beginnt. Schon vor drei Wochen, aber natürlich noch nicht alles erledigt. Tapezieren ist geplant, die Küche noch nicht ganz fertig, ein paar Gardinen fehlen noch und die Haustür hat offensichtlich die falsche Farbe. Alles in allem aber bisher ein guter Stand der Dinge.

Wie ich angekündigt hatte, bin ich am letzten Januarwochenende in die neue Wohnung umgezogen. Alles in allem eine eindeutige Verbesserung der Wohnsituation. Aus 3ZKB auf 85m² wurden 4ZKB auf 100m², was zwei neue Zimmer bedeutet. Die neue Wohnung ist quasi von innen viel größer als von außen.

Da in der alten Wohnung Wohn- und Esszimmer miteinander verbunden waren zu einem großen Raum und hier nun Platztechnisch ein großes Wohn-Ess-Zimmer zur Verfügung steht, macht das nutzbare zwei weitere Zimmer, trotz dass es auf dem Papier nur eines mehr ist. Wahnsinn! Aber immer noch kein Swimmingpool oder eine Bibliothek. Die Haustür ist aber auch nicht blau, das hätte mir zu denken geben müssen.

Im kleinsten Zimmer der Wohnung ist bereits ein Büro eingerichtet und verkabelt, das zweite zusätzliche Zimmer wird ein Gästezimmer mit Schränken für Vorräte und Aufbewahrung von Kram. Aktuell stehen dort noch Bücherkisten (wo auch sonst, so ohne Bibliothek) und alles Weitere, was sonst noch keinen Platz hat.

Gestern wurden viele Meter bunt bedrucktes Papier gekauft. Auf Rollen. Man sagte mir, das sei so Tradition. Die mache man jetzt mit Klebstoff nass und klebe sie an die Wand. Klingt verrückt, aber ich werde es mal ausprobieren. Zumindest in Teilen der Wohnung, man will ja kein Risiko eingehen. Erst einmal nur eine Wand im Wohnzimmer und der Flur. Und wenn das dann gut aussieht, vielleicht ja auch der Rest der Wohnung, wer weiß.

Die Küche sieht noch unfertig aus, was daran liegt, dass die alte Küche anders geformt war. Raumzeitkrümmung vermutlich. Die neue Küche hat eine Länge von vier metrischen Metern und auf dem Boden stehende Geräte und Schränke konnte ich in ausreichender Zahl und Breite vorweisen um diese Länge zu füllen. Bei den hängenden Schränken (Ein paar babylonische Gärtner hatten sich bereit erklärt zu helfen) stellte sich jedoch heraus, dass nur etwas mehr als zwei dieser metrischen Meter zur Verfügung stehen. Unfassbar, wie schief der Altbau gewesen sein muss. Oder es liegt daran, dass die Spüle nicht überdacht war, naja, wer kann das jetzt schon noch sagen. Die (fast) passenden Schränke nachzubestellen kommt preislich einem Küchenneukauf gleich, daher werden es wohl dann günstige Zusatzkästen werden die nicht allzu grob ins Auge stechen.

Leider hat der Architekt der neuen Wohnung auch an einigen Stellen versagt. In den Wänden sind gigantische Löcher, eine Katastrophe. Zumindest wurden sie behelfsmäßig mit Glasscheiben geflickt, aber das ist natürlich nicht dasselbe. Es hängen jetzt dann Stofflappen davor, man sagte mir der Fachbegriff sei „Gardinen“, damit man die Schande zumindest nicht all zu deutlich sieht. Außerdem verhindert das ein wenig, dass man rein schauen kann. Ein Gutes haben diese Glasscheiben jedoch, sie haben Scharniere und man kann damit wunderbar die Luft austauschen. Außerdem sparen sie Stromt, da man nicht immer elektrisches Licht nutzen muss um etwas zu sehen. Naja, vielleicht ist das ja tatsächlich sogar für etwas gut.

Nunja, wir werden sehen, was das Abenteuer noch mit sich bringt, ich halte euch auf dem Laufenden.

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