Raspberry Pi Zero

Heute morgen hat Eben Upton im Raspberry Pi Blog den neuen „Raspberry Pi Zero“ angekündigt. Weihnachten kann kommen!

Das Modell A aus der Raspberry-Pi-Serie habe ich damals komplett verschlafen und bin erst mit Modell B in die Welt der Himbeerkuchenminicomputer eingestiegen. Mein RaspPiB hat in der Zwischenzeit bereits einige Rollen hinter sich, vom Backupserver, AirPlay-Empfänger oder Mediacenter bis zur Spieleplattform waren alle möglichen Einsatzszenarien dabei. Der Pi 2 Model B soll Mediacenter werden, damit der alte Pi B frei bleibt für Bastelei. Entsprechende Bastelhardware für einen Einstieg in die Welt der Hausautomatisierung liegt schon länger auf meinem Schreibtisch, aber die fehlende Zeit für solche Projekte hat es mir bislang verwehrt, meinem Pi den Schuh auch noch anzuziehen. Aber bald ist ja Weihnachtsurlaub. 🙂

Urlaub? Weihnachten? Na da hat die Raspberry Pi Foundation doch eine Überraschung für mich parat, rechtzeitig vor den Feiertagen um mir Weihnachten ein Stück mehr zu versüßen: Der neue „Raspberry Pi Zero“ ist fertig.

Preis

Das erklärte und bekannte Ziel der Foundation (Nein, nicht die für Recht und Verfassung. Die mit dem Himbeerkuchen!) ist es, Computer für jeden zugänglich zu machen, vor allem preislich. Daher waren die bisherigen Raspberry-Pi-Modelle bereits immer unter den günstigsten vollwertigen Plattformen, mit $20-25. Beim Modell Zero haben sie jetzt wieder etwas Luft aus dem Preis gelassen und der ist auf gerade einmal noch $5 zusammengeschrumpft.

Und als wäre das noch nicht günstig genug, wird jedem Exemplar der Zeitschrift „MagPi“ ein kostenloser Pi Zero beiliegen. Grandios!

Specs

Der neue Zero ist wirklich winzig. Er hat, bis auf Ethernet, alle Anschlüsse der bekannten Platinen, wenn auch nicht alle bestückt. Außerdem kommt er mit 512 MB RAM, wie Modell B und B+, dabei aber mit 1GHz eine höhere CPU-Taktung denn je.

  • A Broadcom BCM2835 application processor
    • 1GHz ARM11 core (40% faster than Raspberry Pi 1)
  • 512MB of LPDDR2 SDRAM
  • A micro-SD card slot
  • A mini-HDMI socket for 1080p60 video output
  • Micro-USB sockets for data and power
  • An unpopulated 40-pin GPIO header
    • Identical pinout to Model A+/B+/2B
  • An unpopulated composite video header
  • Our smallest ever form factor, at 65mm x 30mm x 5mm

Und nun?

Der Pi Zero ist ohne eine integrierte Netzwerkmöglichkeit nicht für alle Einsatzszenarien geeignet, jedoch sehe ich Potential für das Thema Automatisierung, da GPIO und USB vorhanden sind und zur Not kann man schließlich auch hier WLAN oder LAN per USB hinzufügen.

Geringer Formfaktor und Preis machen ihn auch Ideal für alle möglichen Baustellen für den Einbau in bestehende Geräte oder Dinge. Ich lege mir einen zu und dann schaun wir mal, was mir für Dinge einfallen. 🙂

 

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