Killerspiele verbieten! Sofort!

Killerspieler beim spielen eines Killerspiels

Killerspieler beim spielen eines Killerspiels

Nach dem Amoklauf in München ist noch vieles unklar, eines nicht: Die Ursache für die Geschehnisse. Killerspiele müssen verboten werden! Sofort!

Der Amokläufer aus München, das ist soweit bekannt, hatte böse, gewalttätige Killerspiele auf seinem Computer installiert. Das ist natürlich ein Skandal an sich, doch vor allem ist es unfassbar, dass solche „Spiele“ weiterhin erlaubt bleiben. Jedes Spiel, in welchem geschossen wird und Blut fließt, sollte international geächtet sein als gewaltverherrlichende Amokläuferschulungssoftware!

Ein Spiel, in dem die Gewalt im Vordergrund steht, sollte nicht zugänglich sein und als Freizeitspaß gelten. Doch wir sollten es nicht bei Videospielen belassen. Bei Schach werden gegnerische Spielfiguren „geschlagen“, bis der König „fällt“ und der Gegenspieler die Partie „gewonnen“ hat. Und wenn man dann ein neues Spiel beginnt, sind wie von Zauberhand alle Spielfiguren wieder am leben, das ist realitätsfern und suggeriert, dass Gewalt keine Konsequenzen hat. Wir sehen gewaltverherrlichende Filme, lesen Romane in denen Mord und Totschlag an der Tagesordnung stehen, kein Wunder also, dass die Gesellschaft immer weiter verroht.

Es gibt weiteres Potential

Nun ist der Hauptgrund für die Verknüpfung zwischen Killerspielen und Gewalt offensichtlich die Tatsache, dass bei Gewalttätern oft solche „Spiele“ auf den Computern und Konsolen gefunden werden. Wenn man diese Herangehensweise weiterführt, sollte man erkennen, wie viel Gewaltpotential in unserem Alltag steckt. Jeder Amokläufer, jeder Terrorist, jeder Mörder, jeder Vergewaltiger, ja ganz allgemein jeder Verbrecher dieser Welt, hat vor seiner Tat Dihydrogenmonooxid zu sich genommen, niemand spricht über die Wirkung dieser gefährlichen Droge und der Gefahr, die von ihr ausgeht. Im Sommer bauen Kinder Bomben, gefüllt mir dieser gefährlichen Flüssigkeit, es gibt sogar Fälle, wo Menschen einfach in ihr ertrinken.

Darknet

Der Amokläufer von München kaufte seine Waffe im Darknet, also in dem Teil des Internets, wo die Straßenbeleuchtung sehr alt ist. Da man das Darknet nicht verbieten kann, sollte man das gesamte Internet wohl besser abschalten.

Zusammenfassung

Man kann also zusammenfassen: Ja, Killerspiele gehören verboten, ebenso wie Fernseher, Bücher, Märchen, jegliche Kampfsportart, künstlerische Darstellungen von Gewalt, das Internet sowie die gefährliche Droge Dihydrogenmonooxid.

Und jeder der dieser Forderung widerspricht, lehnt offensichtlich das supergrundrecht Sicherheit als stützenden Pfeiler unserer Gesellschaft ab. Bedenkt: Es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit.

 

 

*grmbl*… Ja, ich bin genervt davon, dass schon wieder von „Killerspielen“ die Rede ist, von „Gewalltverherrlichung“ und dass wieder einmal wir Gamer dafür verantwortlich gemacht werden, dass es eben Arschlöcher gibt auf der Welt. Als ob man als Gamer nicht schon mit genug Vorurteilen zu kämpfen hätte…

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