Gamescom 2015

Atlas

Atlas

In den letzten Tagen fand in Köln die Gamescom 2015 statt. Ich war zum ersten Mal vor Ort und es hat gerockt!

(Den Text habe ich am Gamescom-Sonntag begonnen, aber es fast eine Woche lang nicht geschafft fertig zu stellen. Man möge es mir verzeihen, aber besser spät als nie.)

Schon seit einigen Jahren war es mein Wunsch, endlich einmal die Gamescom zu besuchen. Es gab von Jahr zu Jahr etwas Anderes, was irgendwie dazwischen gekommen ist und in diesem Jahr habe ich einfach frühzeitig den Tag eingeplant und frei gehalten und vor allem auch frühzeitig die Tickets gebucht. Doch so etwas wie die Gamescom besucht man nicht alleine, um in Nicknames zu sprechen waren ich, UCas, gemeinsam mit Ayame, Wolf und KatjaKrämer (Ja, das ist ein Nickname. Fragt nicht. 🙂 ) am Samstag in Köln vor Ort um zu begutachten, was die Gamingszene neues anzubieten hat.

Überraschungen gab es kaum

Magicka 2

Magicka 2

Um das wichtigste gleich zu klären: Ich persönlich fand nicht viel, was mich überrascht hat. Die meisten Neuerscheinungen der nächsten Monate waren schließlich keine Überraschung, man hat schon davon gelesen oder gehört. So manches Spiel, welches dargestellt wurde, hat man sogar schon gespielt und sich ausführlich ein Bild machen können. Ich persönlich wusste nichts von einem neuen Anno bisher, das ist wohl an mir vorbei gegangen, da war ich dann doch von der Präsentation hinreichend fasziniert. Und ja, ich werde es wohl spielen, ob ich es beim Release schon kaufe stelle ich mal als ungesichertes Detail in den Raum. Magicka2 ist zwar beeindruckend, aber ich spiele es mit Ayame bereits und bin so oder so begeistert. Rennspiele interessieren mich sowieso nicht und das neue Assassins Creed würde ich, nach dem „Erfolg“ des letzten Teiles der Reihe, nicht nach einem Werbevideo beurteilen wollen. Alles in allem: Es waren coole Präsentationen zu sehen, aber es war jetzt kein überraschender Schocker dabei.

Lange Warteschlangen, aber wenig Gedränge

Assassins Creed

Assassins Creed

Insgesamt war auf den Wegen durch die Hallen und den Strecken zwischen diesen das Gedränge übersichtlich. Man kam überall gut durch, hatte keine Probleme vorwärts zu kommen und fühlte sich wohl. Klar, vor den Bühnen war Trubel, aber auch hier kam man recht nah an das Geschehen, ohne zu schieben. Die einzige Ausnahme die wir erlebten, war die Nintendo-Ecke. Ich weiß nicht genau, was da abgelaufen ist, aber es war kaum möglich die Hälfte der Halle zu betreten in der sich Nintendo befand. Es spricht natürlich für Nintendo und deren Bühne, aber war für uns dann Grund genug weiter zu gehen, da wir uns nicht ins Gequetsche begeben wollten.

Um in die einzelnen Arenas zu kommen, war ein Altersbändchen vonnöten und viel Zeit. Lange Schlangen waren das prägende Bild und man hätte, um zu einer Arena Zutritt zu erhalten, mehrere Stunden warten müssen. Die Veteranen unter den Gamescomgästen erkannte man sofort daran, dass sie Klappstühle mit sich führten, was auf den ersten Blick wunderlich anmutete, aber im Laufe des Tages immer vernünftiger wirkte.

Zusätzlich hatten wir noch das Problem, dass Wolf (25 Jahre alt) kein Altersbändchen erhalten hat, weil er keinen Ausweis vorlegen konnte. Natürlich sind klare Regeln gut und so, aber ernsthaft? Selbst in eine Ab-16-Arena durfte er nicht rein. Fand und finde ich übertrieben, aber da wir aufgrund der Schlangen ohnehin einen Bogen um diese Bereiche gemacht haben, war es für uns nicht relevant.

Blizzard

Mein persönliches Highlight kommt gleich noch, aber die Vorfreude war vor allem bei Blizzard bei mir. Ich hoffte auf SCII-Live-Action, bekam aber nur Heroes of the Storm. Für mich persönlich schade, aber ich hätte mich ja auch vorher informieren und desillusionieren können, anstatt auf Gut Glück zu hoffen, dass mein Lieblingsspiel auf der Bühne von Relevanz ist. Da HotS nicht mehr ganz aktuell und LotV noch nicht fertig ist, kann ich auch verstehen, warum es nicht im Vordergrund der Messeaktivität war.

Nintendo

Nintendo

Nintendo

Wie oben bereits erwähnt, waren wir der Nintendo-Ecke nicht so nah wie man vielleicht hoffen dürfte, dennoch möchte ich hervorheben, dass mir der Bereich, was die Herstellerbereiche angeht, besonders gut gefallen hat, was die Dekoration anging. Viele bekannte Symbole, Elemente und Figuren hat man an der Decke und an den Wänden wieder erkannt und wenn ich nicht wüsste, dass da professionelle Werbemenschen tätig waren, würde ich sagen, dass da große Fans mit Liebe zum Detail verantwortlich waren.

Retro & Indie Lovers

4 Retro & Indie Lovers

4 Retro & Indie Lovers

Das für mich größte Highlight war eindeutig der Retro Gaming Bereich (Auf der Seite gibt es auch noch einige weitere Fotos). Nicht nur konnte man schöne alte Erinnerungen auffrischen, man konnte Spiele auf Hardware spielen, die man heute normalerweise nur noch in Museen zu Gesicht bekommt. Vom C64 über alte Nintendo- oder Sega-Consolen, bis hin zu den ersten Heimvideospielboxen, ich sage nur „Pong„, war alles vertreten. Selbst Arcade-Automaten konnte man sehen und bestaunen. Wahnsinn! Ein großer persönlicher Dank meinerseits an der Stelle an die Aussteller in diesem Bereich. Ihr habt einen kleinen Robot… UCas an dem Tag sehr glücklich gemacht.

Aber nicht nur die alten Konsolen waren Reizvoll, auch Ideen wie ein Pacman-Brettspiel wurden ausgestellt. Leider ist es wohl recht teuer, aber die Idee ist dennoch ein echter Knaller!

Retrogames

Retrogames

Wolf und ich haben dann noch an einem RetroPi Super Mario Kart gespielt, jedoch mit neuen abgeänderten Strecken. Wenn mir irgendjemand den Tipp geben könnte, wo ich das als ROM herbekomme für meinen RetroPi schulde ich demjenigen ein Bier. 😉

Cosplay

Superman

Superman

Auch wenn ich nicht Teil der entsprechenden Szene bin, finde ich es immer wieder beeindruckend, wie viel Aufwand Menschen in ein „Kostüm“ stecken, um eine Figur aus einem Film, einer Serie, einem Zeichentrick, Animé oder auch einem Videospiel darzustellen. Neben Superman, der hoffentlich gut aufgepasst hat, dass niemand zu schaden kommt über die Gamescom-Tage, haben wir uns vor allem über die Schlömpels amüsiert. Familie Schlömpel ist wohl keinem Nicht-Gamer bekannt, aber selbst in der Szene werden nur die wenigsten wissen, wer das ist. Gronkh-Fans jedoch können aus dem Stehgreif den Namen aller Familienmitglieder aufzählen und eine Geschichte über jede dieser Figuren erzählen.

Familie Schlömpel

Familie Schlömpel

Ein Prost an Gronkh und die Schlömpels und vor allem an die Truppe, die diese auf der Gamescom so episch verkörpert hat. Ihr habt echt super ausgesehen!

 

Am Ende des Tages…

Es war ein super Tag in Köln, wir hatten viel Spaß und haben viel spannendes gesehen. Leider haben wir keine bezahlbare Übernachtung mehr organisieren können, das wird im nächsten Jahr hoffentlich besser und dann werde ich (hoffentlich auch zeitnäher als in diesem Jahr) mit mehr Details, mit Einsicht in die Arenas und mit viel mehr Zeit vor Ort berichten können. Ich hoffe, das hier hat euch ein wenig die Sicht auf unseren Tag gewährt. Am Ende hier noch ein paar Bilder, die ich mit meinem Handy geschossen habe.

Eindrücke

 

 

 

 

3 Gedanken zu “Gamescom 2015

  1. Dass es Dir im Retro-Bereich so sehr gefallen hat, hören wir gern 🙂 Auch wir empfanden ihn dieses Jahr wieder sehr gelungen und hatten zahlreiche Besucher vor Ort! Jedes Jahr wird es etwas größer und die Menschen sind von den Ursprüngen des Videospielens ebenso begeistert wie Du es hier beschreibst. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und vielleicht sehen wir uns ja wieder?! 😀

    • Hi Left-Handed-Cat,

      natürlich werden wir uns wiedersehen und ich freue mich auch schon sehr darauf. Es war für mich wirklich das absolute Highlight, ungeschlagen. Aber du hast hier deine Chance auf ein Freibier vertan, denn wer, wenn nicht du, könnte mir verraten, wie der MarioCart CustomRom heißt, den ihr da auf den RetroPis installiert hattet? 😉

      Gruß
      UCas

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