Futterlog

FutterlogAndere nennen es „Diättagebuch“, ich nenne es Futterlogbuch, oder kurz Futterlog.

Ich wollte schon vor längerem anfangen, aufzuschreiben was ich so esse über den Tag, da ich gerüchteweise gehört habe, dass es beim Abnehmen und beim Überwachen der eigenen Ernährung helfen soll, da man dann einfacher einen Überblick behält über das, was man sich so zuführt. Kurzzeitig habe ich das bereits versucht, leider habe ich das nicht allzulange durchgehalten und auch irgendwann wieder vergessen.

Aktuell versuche ich das mit dem Abnehmen mal wieder, in einer Kombination aus Sport und Ernährungsbewusstsein. Teile von Tieren esse ich ja sowieso schon seit zwei Jahren nicht mehr und auch andere tierische Produkte habe ich fast auf Null reduziert inzwischen. Leider hat mir das figurtechnisch erst einmal gar nicht geholfen, ich habe sogar zugenommen in der Zeit, seit ich mich vegetarisch ernähre. Das lässt sich einfach erklären, über die dadurch gestiegene Aufnahme von Kohlehydraten, in Form von Nudeln und Reis vor allem.

An ein Logbuch dachte ich dabei erst einmal gar nicht, sondern wollte nur versuchen, die Zufuhr an Kohlehydrate zu senken und dafür den Körper mal etwas mehr zu verwenden, in der Hoffnung, dass da etwas bringt. Als ich heute Mittag den Twitteraccount von @hagenbaeumerm gefunden habe, entschied ich mich, die Idee wieder aufzunehmen.

Nun bin ich tatsächlich etwas unentschlossen, ob ich es tatsächlich wie @hagenbaeumer machen soll, dieser Twittert nämlich jede einzelne Kalorie die er sich zuführt, oder ob ich das Logbuch doch lieber still und heimlich für mich alleine führen werde. Weniger, weil ich mich schäme, so etwas öffentlich zu machen sondern eher, weil ich befürchte den Menschen damit nur unnötig auf den Keks zu gehen.

Die Idee, dass das soziale Netzwerk mich dann ausführlich dafür bestraft, wenn ich mich nicht an meinen selbst auferlegten Diätplan halte, ist durchaus reizvoll. Als ich aufgehört habe Tiere zu essen, habe ich auch möglichst vielen Menschen davon erzählt und es auch bei Facebook und Twitter bekundet, damit ich es schwerer habe einen Rückzieher zu machen.

Ich habe jetzt erst einmal angefangen die Liste in einer Wunderlist zu führen, mal sehen was daraus wird. Was ich mir jedoch abgeguckt habe ist, einen Plan zu machen und mir gewisse Meilensteine festzulegen, wann ich denn wie viel abgenommen haben will, damit ich regelmäßig einen Realitätscheck machen kann. Mal sehen, ob das was bringt.

Vielleicht berichte ich hier im Blog zwischenstände, aber nur, wenn es nicht so ausartet wie bei Torsten Sträter.

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