EU-Kommission versteckt Piraterie-Studie vor der Öffentlichkeit

Die EU-Kommission hat 2015 eine Piraterie-Studie in Auftrag gegeben, der Inhalt war unliebsam und wurde daher unter Verschluss gehalten.

Es ist natürlich unpraktisch, wenn man gerade Gesetze ändern möchte aufgrund eines zurechtgelegten Narrativs und dabei dann eine Studie, die man auch noch selbst beauftragt hat, die Absurdität des Narrativs offenlegt. Man würde von Politikern an dieser Stelle erwarten, dass man einen Schritt zurückgeht und dann die Politik den Fakten angepasst wird und nicht umgekehrt.

Diese Erwartungshaltung wird erfahrungsgemäß regelmäßig enttäuscht. Zum Glück haben wir eine Piratin im EU-Parlament, die genau hinschaut und dann entsprechende Maßnahmen ergreift, um den Menschen aufzuzeigen, dass wir beschwindelt werden.

Die Kurzfassung: Illegale digitale Kopien erzeugen keinen merklichen finanziellen Schaden.

Als zentrale Schlussfolgerung nennen die StudienautorInnen um Martin van der Ende, dass sich keine statistisch nachweisbaren Verdrängungseffekte zwischen illegalen und legalen Angeboten feststellen lassen.

Für alle, die genauer erfahren möchten um was es geht, gibt es alles weitere auf Netzpolitik.org.

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