Abitur, und jetzt?

„<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Icono_Normativa.png#mediaviewer/File:Icono_Normativa.png">Icono Normativa</a>“ von <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:DsAccesible" title="User:DsAccesible">Raúl Ruano Ruiz</a> - <span class="int-own-work">Eigenes Werk</span>. Lizenziert unter <a title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a> über <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/">Wikimedia Commons</a>.

Icono Normativa“ von Raúl Ruano RuizEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Am Mittwoch war ich zu Gast an meiner ehemaligen Schule, damals noch Gesamtschule Sulzbachtal, heute Gemeinschaftsschule Dudweiler. Ulla Euschen-Mertens hat ehemalige Schüler eingeladen, den aktuellen Oberstuflern zu erzählen, was man nach dem Abitur so unternehmen kann.

Vor zwei Wochen erhielt ich die Einladung meiner ehemaligen Lehrerin, am 23.07.2014 an den, wie man so schön sagt, Ort des Verbrechens zurück zu kehren, um denjenigen die ihn bald verlassen dürfen zu erzählen, was ich so nach dem Abitur gemacht habe. Morgens um 9 sollte ich mich dann mit ihr und einigen anderen früheren Insassen in der Cafeteria der Schule treffen.

Versprochen wurde uns, ja, die Ulla weiß wie man uns ködert, selbst gebackener Kuchen und zum herunterspülen frisch gebrühter Kaffee. Nun kann man mich mit Kaffee nicht wirklich hinter dem Ofen hervor locken, aber ich bin ein notorischer Nostalgiker und war daher sofort begeistert. Angekommen in der Cafeteria sah es erst einmal sehr dürftig aus, aber ich war auch sehr früh dran. Nach und nach strömten die Schüler und auch einige Ehemaligen herein. Es war interessant, altbekannte Gesichter wieder zu sehen, einmal Menschen aus meinem Jahrgang oder von Jahrgängen kurz davor und danach, aber auch Menschen die ich aus dem Studium wieder erkannte.

Die Veranstaltung war für alle Schüler freiwillig, daher war ich positiv Überrascht, dass der Saal sehr voll war, als wir begannen. Mit mir waren 15 Personen als Gäste anwesend, wenn ich mich recht erinnere. Wir begannen damit, einmal reihum zu erzählen, was wir nach dem Abitur so gemacht haben. Grob zusammenfassen war die Aufgabe, damit dann später in Kleingruppen Fragen gestellt und Themen diskutiert werden können.

Viel Interessantes war dabei, auch für uns aus der Gruppe selbst. Menschen haben Firmen gegründet, sind um die halbe Welt gereist, waren bei der Bundeswehr, haben freiwillige soziale oder ökologische Jahre gemacht oder haben wie ich, ganz simpel und langweilig, studiert oder eine Ausbildung gemacht. Unter den Anwesenden waren leider nur zwei junge Menschen mit Interesse an Informatik. Es ist natürlich sehr schade, wenn so wenige Menschen ein Interesse an unserer Branche zeigen. Früher hatte die Schule ein Informatikprofil, was inzwischen abgeschafft ist und somit fehlt auch das früher verpflichtende Schulfach „Informatik“, die Interessierten haben jedoch die Möglichkeit es als Wahlfach zu belegen.

Nach der Veranstaltung saß ich noch ein wenig zusammen mit den Ehemaligen und den Lehrern, man tauschte Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit aus und hat viel gelacht. Ulla Euschen-Mertens möchte gerne ein „Netzwerk“ aufbauen, wie sie es nannte und Mailadressen sammeln um Kontakte zwischen Schülern und Menschen aus den verschiedenen Branche zu ermöglichen. Außerdem soll einmal im Jahr eine ähnliche Veranstaltung stattfinden, um den Schülern Perspektiven aufzuzeigen, was sie mit ihrem Abiture alles anfangen können. Die Idee finde ich gut und unterstützenswert, ich bin gerne mit dabei.

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