2015 – Ein Rückblick

Feuerwerk

Feuerwerk – Kirchblütenfest Hamburg (CC-BY-SA 2.0 de) von Erin Silversmith

Das Jahr 2015 geht seinem Ende zu, da schaut man natürlich auch über das Jahr zurück und es ergibt sich ein ganz persönlicher Jahresrückblick.

Heute endet das Jahr, wir feiern Silvester und den Start in ein schönes neues 2016, so wünschen wir es uns gegenseitig. Doch erst einmal möchte ich den Blick zurück werfen und ein klein wenig 2015 betrachten. Ich muss hier natürlich nicht auf öffentliche Ereignisse eingehen, die Flucht von Menschen in unser Land, die Flucht vor der Vernunft in manchen Regionen unseres Landes und die vielen tollen Menschen die sich engagieren, das alles wird in jedem Jahresrückblick bereits ausführlich betrachtet diese Tage. Nein, hier soll es nur darum gehen, was in meinem Leben geschah, das Blog soll schließlich auch seinem Namen gerecht werden.

Das Jahr begann mit Umzugsvorbereitungen und einem Umzug im Januar, der natürlich nicht nur sofort sondern auch noch einige Wochen und Monate Arbeit, Ärger und Nerven kostete. Alle Möbel sind inzwischen natürlich am Platz, aber selbst jetzt, nach fast einem Jahr, sind noch nicht alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Die Küche muss weiterhin tapeziert werden und da fehlen dann auch noch ein paar Hängeschränke; Nunja, der nächste Urlaub wird kommen und dann wird vermutlich zumindest das Thema Küche abgeschlossen.

Um die Zeit des Umzuges herum war ein Trauerfall zu verzeichnen, als nach einiger Zeit der Krankheit meine Oma leider den Kampf verlor. Es gab Rund um dieses Thema und um diese Zeit mehr Ärger und Probleme als man hoffen möchte, doch ich möchte hier nicht in Details gehen. Wer mich persönlich kennt, kennt die Geschichte. Es war das erste Weihnachten ganz ohne Großeltern, das war nicht schön, aber leider kommt im Leben irgendwann der Tag, an dem bestimmte Menschen nicht mehr mit uns feiern. Aber das war zu viel Sprung bereits, erst einmal zurück zum Frühsommer.

Im Mai fand das Parkkonzert des Schalmeien- und Kulturvereins Dudweiler e.V. statt, zum ersten Mal unter meiner Führung. Es war sehr erfolgreich und die Gäste haben mehrfach die Leistung des Orchesters gelobt, was bei mir natürlich zu Freude und Stolz führte. Auch die weiteren Auftritte des Orchesters über das Jahr waren erfolgreich und es macht weiterhin Spaß, diese immer noch neue Rolle des Dirigenten zu erfüllen, auch wenn ich meine Schalmei ein wenig vermisse. Ein Jahr als Dirigent ist inzwischen abgeschlossen und in Summe kann ich sagen: Es war toll, so kann es weiter gehen.

Im Juni fand dann die erste KundgebungBUNT statt BRAUN Dudweiler“ statt, nachdem sich das Bündnis auf Initiative von Gabriele Ungers, als Antwort auf die Ankündigung von „SageSa“ in Dudweiler aufzumarschieren, gründete. Es sollte nicht der letzte Besuch der Rechtsradikalen in Dudweiler bleiben, insgesamt drei Kundgebungen mussten wir dieses Jahr organisieren, alle drei sehr erfolgreich. Ich bin immer noch begeistert davon, dass alle Parteien, alle Vereine und viele Menschen sich am Kampf gegen den Hass in Dudweiler beteiligt haben und hoffentlich auch in Zukunft beteiligen.

Aufgrund der Flüchtlingsthematik gab es dann auch eine kleine Spendensammlung meinerseits und bis zu einem gewissen Punkt weiteres Engagement, was sich aber leider in Grenzen halten musste. Ich habe aber mit Begeisterung beobachtet, wie in Lebach und an anderen Stellen sich Menschen Tag für Tag aufopfern für Menschen in Not, das hat mir immer wieder Hoffnung geschenkt, in einer Zeit von AfD und PEGIDA war das oft nötig.

Im Sommer habe ich dann zum ersten Mal meinen Geburtstag im eigenen Garten feiern können, das war sehr schön und hat Spaß gemacht, wobei mir dann auch aufgefallen ist, wie viel Material (Zelt, Garnituren, $STUFF$) ich dafür umherkarren musste, was bei meinen Eltern im Hof lediglich wenige Meter entfernt zur Hand war. Der Auf- und Abbau war kein Problem, man ist ja geübt darin, im nächsten Jahr wird das Ganze dann wieder direkt mit der LAN-Party verknüpft, damit der Aufwand sich eher lohnt. Diese fand dieses Jahr, aufgrund von Terminproblemen, wieder sehr spät und daher in der Wohnung statt. Das soll sich nächstes Jahr ändern, die CaspariSommerLANParty ist schließlich ein Freiluftevent.

Leider gab es dann seit August dann weiteren Ärger bezüglich des Umzuges. Als sich herausstellte, dass die frühere Vermieterin kein Interesse daran hat die Kaution zurück zu zahlen, wegen ominöser und völlig unhaltbarer Ansprüche, die bis heute nicht ordentlich geltend gemacht wurden. Zum Glück wird zu diesem Thema im Januar dann ein Amtsrichter eine Entscheidung treffen. Ein Glück, wenn man gut versichert ist.

Die Adventsammlung war in diesem Jahr besonders erfolgreich, nicht nur hat es wie immer sehr viel Spaß gemacht, auch die gespendete Menge brach alle Rekorde. Die Sammlung fand in diesem Jahr nun zum achten Mal statt und es wird natürlich auch eine neunte Adventsammlung im nächsten Advent geben.

Die Weihnachtskonzerte, der Weihnachtsmarktstand in Dudweiler und auch Weihnachten selbst waren, bei leider ein wenig zu warmem Wetter für echtes Weihnachtsgefühl, dennoch ein toller Spaß und die Familienzeit an den Feiertagen hat sehr gut getan. Nicht, dass ich da ein Defizit hätte, wenn man mit der ganzen Familie in einem Verein gemeinsam ein Hobby betreibt, aber ein paar ruhige Feiertage sind dann doch etwas Anderes, als Auftritte und Proben und ähnliches Zusammentreffen über das Jahr, bei dem man meistens weniger Zeit hat als man vielleicht manchmal gerne hätte.

Ich wünsche allen meinen Freunden, meiner Familie, den Kollegen, allen Musikern und Sängern, meinen Kunden und auch allen sonstigen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine schöne Feier und ein wundervolles Jahr 2016. Auf dass ihr fast nur Gutes erlebt, was euch Glück bereitet und genau die gerinste aber nötige Menge Schlechtes, damit ihr das Gute wertschätzen könnt.

Wir sehen/hören/lesen uns. 😉

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